Ikonen auf der Bühne: das Beste unserer Milan Design Week
Von Brera bis zum Salone del Mobile – erlebe die Höhepunkte dieser Ausgabe 2026 erneut
Die Milan Design Week 2026 ist zu Ende gegangen, und wir möchten uns bei allen bedanken, die diese außergewöhnliche Woche mit uns geteilt haben.
Vom Brera Design District bis zum Salone del Mobile.Milano bewegten sich unsere Ikonen durch verschiedene Räume und Sprachen und vermittelten eine zeitlose Designvision durch neue Perspektiven, Begegnungen und Momente des Austauschs.
Unter Sondereditionen, Installationen und ikonischen Projekten finden Sie hier die wichtigsten Höhepunkte dieser Tage:

Bredaquaranta – 60 Jahre radiofonografo
Im Showroom von Bredaquaranta, im Herzen des Brera Design District, wurde der radiofonografo zum 60-jährigen Jubiläum enthüllt: eine nummerierte Sonderedition, die das von Achille Castiglioni und Pier Giacomo Castiglioni entworfene Meisterwerk feiert.
Zu diesem Anlass interpretierte die Designerin Elena Salmistraro das Stück mit einer einzigartigen chromatischen Intervention neu: einem „Regenerating Green“, das Natur und Vitalität evoziert, ergänzt durch tabakfarbene Details an Knöpfen, Reglern und Gittern. Die mattschwarze Basis verleiht dem Objekt Stabilität, während der Plattenspielerdeckel mit Raucheffekt eine raffinierte Transparenz einführt.
Im Raum waren zudem der weiße radiofonografo sowie das weiße totem von Mario Bellini zu sehen, die den Ausstellungsparcours durch einen kohärenten Dialog zwischen Ikonen und Designsprache bereicherten.

Mulino by Tom Dixon – MuaMua Hotel
Tom Dixon verwandelte die Mulino Factory, ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1929, entworfen von Angelo Chiodi und Gio Ponti, in das MuaMua Hotel: ein Mikrohotel mit 12 Zimmern, das das Konzept von Erlebnis zwischen Design und Hospitality neu definierte.
Das Projekt, entwickelt von Design Research Studio (DRS), ging über das traditionelle Ausstellungsformat hinaus und schuf eine immersive und nachhaltige Erzählung.
In diesem Kontext wurden mehrere ikonische Objekte gezeigt, darunter der blaue radiofonografo, das weiße totem sowie der radiocubo in den Versionen Snow White und Sun Orange.

Tod’s – Icons by Icons
Im Rahmen des Sonderprojekts „ICONS by ICONS“ feierte Tod’s den Gommino-Loafer im Dialog mit vier Meistern des italienischen Designs des 20. Jahrhunderts.
Unter den ausgestellten Werken wurde der radiofonografo rr226, entworfen von Achille Castiglioni und Pier Giacomo Castiglioni, zu einem visuellen und konzeptuellen Mittelpunkt, der eine Neuinterpretation der Produktsprache inspirierte.
Zu diesem Anlass wurde der radiofonografo in einer speziellen orangen Ausführung präsentiert, als Symbol für die Begegnung von Ikonen und die Kontinuität zwischen Handwerk und Innovation.

Salone del Mobile.Milano – ABITO
Im Stella Polare Congress Center wurde der weiße radiofonografo Teil der Ausstellung „ABITO“, kuratiert von Palomba Serafini Associati und gefördert vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit (MAECI) für den Salone del Mobile.Milano.
Die Ausstellung untersuchte den Dialog zwischen Mode und Design über ein Jahrhundert hinweg und interpretierte die Entwicklung von Körper und Raum. In diesem Kontext trat der radiofonografo als transdisziplinäre Präsenz hervor, die in der Lage ist, Epochen und Sprachen mit Kohärenz und zeitgenössischer Relevanz zu verbinden.

Artemest – L’Appartamento
Im Palazzo Donizetti präsentierte Artemest die vierte Ausgabe von „L’Appartamento“, die der italienischen Grandezza gewidmet ist.
Fünf internationale Interior-Design-Studios interpretierten Venedig, Florenz, Rom, Neapel und Palermo durch eine immersive Reise, inspiriert vom Geist der Grand Tour, und feierten das kulturelle und handwerkliche Erbe Italiens.
In diesem Kontext wurde der weiße radiofonografo zu einem Element ästhetischer Kontinuität und trug zu einer Vision zeitloser Eleganz bei.

Casa Tacchini – Material Anthology
Im Casa Tacchini, im Herzen des Brera Design District, präsentierte die Designerin Faye Toogood „Material Anthology“: eine ortsspezifische skulpturale Installation, die das Potenzial roher Materialien durch Verschnitte, Archive und Muster untersucht.
In diesem Dialog zwischen Material und Design wurde das schwarze totem von Mario Bellini ausgestellt und stand in harmonischem Einklang mit der taktilen und chromatischen Forschung der Installation.
Danke, dass Sie Teil davon waren.
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